Events November 2005
Weihnachtsmarkt
Ganz in weiß zeigte sich Eitorf in diesem Jahr noch nicht, aber immerhin herrschte leichtes Schneetreiben, als Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch am Freitag Nachmittag unterm Pavillon den traditionellen Weihnachtsmarkt eröffnete. Begleitprogramm und Verkaufsstände mit zur Jahreszeit passenden abwechslungsreichen Angeboten schafften eine angenehme weihnachtliche Atmosphäre und erfreuten beim anschließenden Rundgang Bernhard Jäckel und Sabine Sauer, die für die Eitorfer FDP an der Eröffnung teilnahmen. Das vom Aktivkreis unterstützte Rahmenprogramm bot vielfältige Abwechslungen für alle Besucher: ein Lob den Organisatoren und Standbetreibern. Bleibt zu hoffen, dass auch die Einzelhändler beim verkaufsoffenen Nachmittag auf ihre Kosten gekommen sind; für die Kunden jedenfalls war es angenehm, einmal in Ruhe und mit der ganzen Familie stöbern zu können.
Grundsteinlegung
Nach langer Planung wird es nun Realität: Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch, Prof. Dr. Rochus Allert, Vertreter des St. Franziskus–Krankenhauses und der Rheinischen Kliniken Bonn legten am Montagabend den Grundstein für den Neubau der Psychiatrie, einer Dependance der Rheinischen Kliniken. Auch Bernhard Jäckel, als FDP–Mitglied im Gesellschafterausschuss der Krankenhaus GmbH anwesend, sieht in diesem Pilotprojekt eine weitere Verbesserung der wohnortnahen Behandlung psychisch kranker Menschen im östlichen Rhein–Sieg–Kreis. Bereits seit 2003 wird am Eitorfer Krankenhaus mit guten Erfolg eine psychiatrische und psychotherapeutische Ambulanz betrieben.
Volkstrauertag
"Frieden darf nicht verjähren." Mit diesen Worten begann Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch am Ehrenmal auf dem Eitorfer Friedhof seine Ansprache zum Gedenken der Opfer von Gewaltherrschaft und Terror. Doch blickte er nicht nur zurück zu den Schrecken der Vergangenheit, sondern prangerte auch die steigende Bereitschaft zur Gewaltanwendung in allen Teilen der Welt an und forderte gerade die junge Generation auf, sich dem Gedenken an die Opfer nicht zu verschließen. Volle Zustimmung fand er damit nicht nur bei der Delegation der FDP, die wieder zahlreich erschienen war. Einen angemessenen Rahmen für die Veranstaltung schafften die Sänger des MGV Merten, die Soldaten des Wachbataillons aus Siegburg als Kranzträger, aber auch der Handwerkerverein, der mit seiner Traditionsfahne erschienen war. Im anschließenden Gespräch äußerten mehrere Teilnehmer den Wunsch, dass diese Veranstaltung in Zukunft durch stärkere Teilnahme, auch z.B. anderer Vereine, aufgewertet wird.
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