| Datum: | 2009-09-18 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | FDP-Ortsverband Eitorf |
| Inhalt: | Kandidaten stellten sich den Schülern |
Kandidaten stellten sich den Schülern
Liebe Eitorferinnen und Eitorfer,
das Superwahljahr 2009 wird von Lehrerinnen und Lehrern des Siegtalgymnasiums vorbildlich genutzt, um Schülerinnen und Schüler mit Politik vertraut zu machen. Um die Theorie mit Leben zu erfüllen, wurde nun bereits zum dritten Mal eine Diskussion mit Vertretern der politischen Parteien organisiert.
Im vollbesetzten Theater am Park stellten sich die Bundestagskandidaten von CDU, SPD, FDP, Bündnis90/Die Grünen und der Kreisvorsitzende der Linken den Fragen. Kompetent geleitet wurde die Diskussion von den Schülern Christian Pesch und Dominik Wiedemann, die sich auch nicht scheuten, den Politikern ins Wort zu fallen, wenn diese ihre Redezeit allzu deutlich überschritten oder zu weit vom Thema abwichen.
Die Schüler hatten sich auf drei Themenblöcke vorbereitet, zu denen sie jeweils mit einem Kurzvortrag einleiteten: Afghanistan, Umweltschutz/Kernenergie und Mindestlohn. In einer überwiegend sachlichen Diskussion stellten die Politiker die Position der Parteien zu den einzelnen Themen dar.
Für die FDP saß Markus Bestgen, in Eitorf geborener FDP-Bundestagskandidat für den rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis, auf dem Podium.
Hier seine Aussagen in kurzer Form:
Afghanistan:
Der Einsatz der internationalen Truppen und der Bundeswehr ist weiter notwendig, um die Freiheit der Bevölkerung zu sichern und Terror und Unterdrückung durch die Taliban zu verhindern. Ein Abzug der Truppen kommt erst dann in Frage, wenn die Afghanen selbst in der Lage sind, diese Aufgaben zu übernehmen und verbindlich festgelegte Ziele erreicht sind. Die bisher erfolgreiche Aufbauarbeit muss fortgesetzt werden.
Umweltschutz/Kernenergie:
30% des Stromverbrauchs in Deutschland werden aus sicherer Kernenergie gewonnen. Darauf kann kurzfristig nicht verzichtet werden. Ein sofortiger Ausstieg aus der Kernenergie, wie vom Vertreter der Linken gefordert, ist völlig unrealistisch. Alternative Energie muss gefördert werden, kann aber nicht sofort alle Probleme lösen. Das Problem der Endlagerung ist von den Regierungen über viele Jahre unverantwortlich verschleppt worden.
Mindestlöhne:
Die Einführung flächendeckender Mindestlöhne schafft nicht die oft behauptete soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Sicherheit. Die regionalen Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Lebenshaltung sind zu berücksichtigen. Der Staat soll sich in die Tarifautonomie nur in absoluten Notfällen einmischen, ansonsten ist das Angelegenheit der Tarifpartner, während der Staat für die Absicherung der sozial Bedürftigen selbstverständlich die Verantwortung tragen muss. Zu hohe Mindestlöhne stellen Unternehmen vor Belastungen, die ihre Existenz und damit Arbeitsplätze gefährden können.
Ihre FDP Eitorf
Erfahren Sie mehr über Markus Bestgen unter
http://www.markus-bestgen.de
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