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Artikel
Datum:2008-11-07
Erschienen:Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf
Autor:FDP-Ortsverband Eitorf
Inhalt:A-Stempel für den Sprung an die Sieg



A-Stempel für den Sprung an die Sieg

Liebe Eitorferinnen und Eitorfer,

was für nicht Eingeweihte wie der Bericht über einen sportlichen Wettbewerb klingen mag, ist für Eitorf Ausdruck einer Zukunftsentwicklung: das Projekt „Sprung an die Sieg“.

In einer Veranstaltung in Meys Fabrik in Hennef waren am 15. Oktober die zuständigen Ausschüsse der beteiligten Gemeinden über den Sachstand und die Erteilung des sogenannten „A-Stempels“ für das gemeinsame Regionale-2010-Projekt „Gesamtperspektive Kultur und Natur quer zur Sieg“ informiert worden. Das entspricht dem höchsten Qualifizierungsstand innerhalb der Regionale-2010-Projekte und ist Voraussetzung für die Realisierung.

Für Eitorf bedeutet der A-Stempel, dass nun der städtebauliche Wettbewerb für den „Sprung an die Sieg“ beauftragt werden kann, in dem zehn Planungsbüros ihre Vorschläge zur Ausgestaltung des Sanierungsgebiets rund um den Bahnhof erarbeiten.
Nachdem der von CDU und SPD heraufbeschworene Streit um dessen Besetzung beendet ist, informierte sich das Preisgericht am letzten Freitag vor Ort über das Sanierungsgebiet und den Auftrag an die Planungsbüros.
Im Anschluss fand die Vorstellung und Einweisung für die zehn Wettbewerbsteilnehmer statt. Da ging es natürlich um die Zielsetzung des Vorhabens, die Vorstellung der Ergebnisse der Bürgerwerkstatt und die Beantwortung der Fragen der Wettbewerbsteilnehmer.

Sowohl Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch als auch Rüdiger Gräf, beratendes Mitglied im Preisgericht, erinnerten noch einmal an den Vorschlag aus der Bürgerwerkstatt, Alternativen für die geplante Bahnunterführung an der Brückenstraße zu prüfen. Eine Bereicherung des Ortsbildes wäre solch ein Straßentunnel an dieser Stelle kaum. Rüdiger Gräf wies auch noch einmal darauf hin, dass die Brückenstraße keine neue „Grenze“ im Sanierungsraum darstellen soll, sondern die Anbindung des angrenzenden Siegparks ebenso betrachtet werden soll, wie der historische Keltersberg mit seiner Aussichtsplattform auf den Ort.

Bis zum Januar 2009 sollen die Vorschläge der Planungsbüros vorliegen und bewertet werden.

Ihre FDP Eitorf



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