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Artikel
Datum:2008-10-24
Erschienen:Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf
Autor:FDP-Ortsverband Eitorf
Inhalt:Nordrhein-Westfalen - auf dem Weg zum Bildungsland Nr. 1



Nordrhein-Westfalen - auf dem Weg zum Bildungsland Nr. 1

Liebe Eitorferinnen und Eitorfer,

Nordrhein-Westfalen - auf dem Weg zum Bildungsland Nr. 1

zu diesen Ziel der NRW-FDP und dem Weg dorthin trug Professor Dr. Andreas Pinkwart, Stellvertretender Ministerpräsident von NRW, Minister für Innovation am Montagabend in einer gutbesuchten Veranstaltung im Siegburger Stadtmuseum vor. Es sei besorgniserregend, dass Deutschland als Exportweltmeister in der neuesten OECD-Liste im Bereich der Bildung nur den 13. Platz einnehme. Als rohstoffarmes, exportabhängiges Land ist eine überdurchschnittliche Bildung unabdingbar, um unseren Platz in der sich öffnenden Welt zu erhalten.

Eine Verbesserung der Situation erfordert eine Vielzahl von Maßnahmen, von der Betreuung der unter Dreijährigen über die Frühförderung der Leistungsschwachen, den Ausbau von Ganztagsschulen, die Verbesserung des Lehrer-Schüler-Verhältnisses hin zu einer besseren Durchlässigkeit des Schulsystems und einem ausreichenden Studienangebot.

Er sei zum Beispiel erschrocken, als er bei seinem Amtsantritt vor gut drei Jahren feststellen musste, dass das bis dahin sozialdemokratisch regierte NRW die mit Abstand niedrigste Quote der Betreuung Dreijähriger in Deutschland hatte (2,8 %, gegenüber z.B. knapp 10 % in Baden-Württemberg).

Das Hochschulangebot sei unausgewogen gewesen: Das Verhältnis von allgemeiner zu fachspezifischer Hochschulreife betrage 60:40, das Verhältnis der Studienplätze an Hochschulen zu dem an Fachhochschulen habe aber 80:20 betragen. Hier hat NRW bereits durch die Gründung von vier neuen Fachhochschulen und einigen Abteilungen gegengesteuert.

Die besondere Förderung sowohl der Schwachen aus bildungsfernen Schichten und Familien mit Migrationshintergrund als auch aller Leistungsstarken sei völlig vernachlässigt worden.

Nur eine gute Bildungspolitik ist eine gute Sozialpolitik“ zitierte er den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss (FDP) aus dem Jahr 1948, eine Aussage, die heute mehr denn je zutrifft.

In einer angeregten Diskussion fand Pinkwart auch auf durchaus kritische Fragen überzeugende Antworten.

Mehr Infos zu Thema finden Sie unter:
http://www.fdp-nrw.de/webcom/show_article.php/_c-522/_nr-982/_p-1/i.html

Ihre FDP Eitorf



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