| Datum: | 2008-05-30 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | FDP-Ortsverband Eitorf |
| Inhalt: | Zweite Amtszeit für Dr. Rüdiger Storch |
Zweite Amtszeit für Dr. Rüdiger Storch
Liebe Eitorferinnen, liebe Eitorfer,
"Der FDP Ortsverband Eitorf begrüßt es, dass der von der Mehrheit der Bürger gewählte Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch zur Wiederwahl antritt. Sein Motto aus dem Kommunalwahlkampf 2004 ist auch unseres: Eitorf zuerst. Das bedeutet: Die Arbeit für den Bürger muss über den parteipolitischen Interessen stehen.
Die Eitorfer FDP wird Dr. Rüdiger Storch in jeder Hinsicht unterstützen und bittet alle Wählerinnen und Wähler, ihm bei der Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr ihre Stimme zu geben. Er ist der Kandidat für alle Eitorfer Bürger."
Mit diesem Beschluss bekräftigte der FDP-Ortsverband Eitorf auf seinem ordentlichen Parteitag im April seine uneingeschränkte Unterstützung für die Wiederwahl von Dr. Rüdiger Storch zum Bürgermeister.
Hierdurch sahen sich die großen Parteien offensichtlich unter Zugzwang gesetzt. In der letzten Woche verkündeten sie ihren Kandidaten. Den interessierten Bürger überrascht es nicht, dass sich die Vorstände von CDU und SPD auf einen gemeinsamen Kandidaten festgelegt haben. Schließlich hat die Enttäuschung über den Ausgang der letzten Kommunalwahlen uns seitdem eine festgefügte schwarz-rote Allianz in Rat und Ausschüssen beschert, die eigentlich nur eines zusammen gehalten hat: Die Abneigung gegen den von den Bürgern mit großer Mehrheit gewählten Bürgermeister.
Dass die Wahl auf den 1. Beigeordneten Karl-Heinz Sterzenbach gefallen ist, überrascht ebenfalls nicht: Seit seinem Amtsantritt gab es entsprechende Hinweise. Schließlich war er ja auch von der CDU für dieses Amt vorgeschlagen worden. Wenn er nun als "neuer Typ Bürgermeister" und "Gemeindemanager" beschrieben und mit ihm "nachhaltiges Vertrauen zwischen Gemeinderat und Bürgermeister" beschworen wird, wird dadurch wohl vor allem die Erwartungshaltung der Parteispitzen ausgedrückt, dass er sich um die Verwaltung der Gemeinde kümmern und der Politik nicht in die Quere kommen soll. Also eher eine Art Gemeindedirektor der großen Parteien als ein unabhängiger Bürgermeister.
Zu Bedauern sind erst einmal die Mitarbeiter des Rathauses, die sich nun für mehr als ein Jahr in einer Zwickmühle befinden. Bleibt zu hoffen, dass unter dem internen Wettbewerb um den Bürgermeisterstuhl die Arbeit im Rathaus nicht leidet.
Ihre FDP Eitorf
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