| Datum: | 2008-05-16 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | FDP-Ortsverband Eitorf |
| Inhalt: | Gefährlicher Engpass in Köttingen |
Gefährlicher Engpass in Köttingen
Liebe Eitorferinnen, liebe Eitorfer,
die Bürger von Köttingen leben gefährlich, wenn sie die L 317 passieren, an der Straße entlanggehen oder mit dem Rad fahren wollen. Seit langem ist bekannt, dass regelmäßig zu schnell gefahren wird, Autos verunglücken, Häuser beschädigt werden. Auf Anregung eines Anwohners hatten Rüdiger Gräf und Klaus Kemmler, sachkundige Bürger der FDP im Ausschuss für Planung und Verkehr, die Situation begutachtet und mit Anwohnern besprochen. Kein Zweifel: hier muss etwas geschehen. Gesagt, getan: unser Antrag wird alle überzeugen - dachten wir. Doch obwohl die Situation unbestreitbar gefährlich ist, sah sich die Ausschussmehrheit außerstande zu handeln.
Das Problem bestehe seit Jahrzehnten schon, der Landesbetrieb Straßenbau sehe auch keine Lösung, der Verbreiterung der Straße stehe ein Haus im Wege, der Ausbau sei viel zu teuer, die Verkehrsregelungen angemessen: es müssten sich eben nur alle daran halten.
Der Vorhalt, es müsse wohl erst jemand ums Leben kommen, wurde beiseite gewischt. Von einem CDU Ratsherrn mussten wir uns gar vorwerfen lassen, wir wollten nur alte Anträge "aufwärmen", um uns zu profilieren.
Vorgeschlagene Alternativen wie einspurige Verkehrsführung, mit oder ohne Ampel, wurden entrüstet zurückgewiesen. Verwaltung und Ausschuss demonstrierten ihre Ratlosigkeit - von Problemlösung keine Spur.
Lediglich der Vorschlag, Ortsschild und Geschwindigkeitsbegrenzung vorzuziehen, wird nun an den zuständigen Landesbetrieb weitergereicht. Und dort wohl, wegen fehlender Betroffenheit oder bürokratischer Vorgaben, abgelehnt werden.
Problem erkannt, Gefahr verdrängt, können wir da nur sagen. Bis wirklich einmal jemand … (aber das wird ja nicht passieren - siehe oben!).
Ihre FDP Eitorf
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