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Artikel
Datum:2007-07-06
Erschienen:Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf
Autor:FDP–Ortsverband Eitorf
Inhalt:Außerbetriebliches Ausbildungszentrum und Gießkannen für Eitorfer Friedhöfe



Liebe Eitorfer,

im Mai dieses Jahres stellte Bernhard Jäckel für die FDP Fraktion im Rat den Antrag zu prüfen, ob ein außerbetriebliches Ausbildungszentrum in Eitorf eingerichtet werden kann. Der Antrag wurde in den JASA (Ausschuss für Jugend, Altenhilfe und Soziales) verwiesen.
Die Ausbildungssituation für die Eitorfer Schüler ist nicht befriedigend, und die FDP Fraktion ist der Meinung, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Um die Situation besser beurteilen zu können, waren zur JASA–Sitzung am 19. Juni Vertreter der ARGE, der Arbeitsagentur und der VESBE Hennef (Verein für europäische Sozialarbeit, Bildung und Erziehung e.V.) eingeladen worden. In der Sitzung berichteten alle Vertreter eindrucksvoll über ihre Arbeit. Schnell wurde den Sitzungsteilnehmern klar, dass es eine Fülle von Maßnahmen für Schüler gibt, die noch keinen Ausbildungsplatz haben.
Ein großes Problem scheint allerdings zu sein, dass es Jugendliche gibt, die den Weg zu den zuständigen Stellen nicht finden, sich zum Beispiel gar nicht arbeitslos melden. Es ist unbedingt erforderlich, dass Eltern und Institutionen, die mit den Jugendlichen in Kontakt kommen, daran mitwirken, die Jugendlichen der Beratung in der Arge zuzuführen. Hier sind vor allem die Hauptschulen gefordert. Die FDP möchte sicherstellen, dass in den Abgangsklassen ein lückenloses Netz für die "unversorgten" Jugendlichen geknüpft wird. Es darf niemand durch das Raster fallen. Auch Jugendlichen mit großen persönlichen und sozialen Problemen kann die Arge Angebote unterbreiten und helfen, Schritt für Schritt eine Berufs- und Lebensplanung zu entwickeln.
Die FPD Eitorf wird sich - auch im Andenken an Bernhard Jäckel - weiter offensiv zum Thema Jugendarbeitslosigkeit in Eitorf einbringen.

Gießkannen für Eitorfer Friedhöfe

Der Weg zum Eitorfer Friedhof ist weit, und nicht jeder Bürger kann alle Gerätschaften für die Grabpflege mitbringen. Gießkannen zum Beispiel sollten ausreichend vorhanden sein. Um den natürlichen Schwund auszugleichen, hat die FDP Eitorf auf Vorschlag von Ratsmitglied Helmut Fürst und in Absprache mit der Gemeinde mehr als zwei Dutzend Gießkannen beschafft und der Friedhofsverwaltung zur Verfügung gestellt. Diese Kannen wurden jetzt auf alle Eitorfer Friedhöfe verteilt, so dass in den hoffentlich bald wieder trockneren Tagen wieder genügend vor Ort zur Verfügung stehen.

Ihre FDP Eitorf



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