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Artikel
Datum:08.09.2006
Erschienen:Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf
Autor:FDP–Ortsverband Eitorf
Inhalt:St. Franzikus Krankenhaus und Forstamt Eitorf



St. Franzikus Krankenhaus und Forstamt Eitorf

Liebe Eitorfer,

Am 03. September veranstaltete das St. Franzikus Krankenhaus Eitorf den Tag der offenen Tür mit einem bunten Programm.
Die FDP Mitglieder Herr Fürst, Eheleute Kemmler, Eheleute Wegscheid, Herr Lorenz, Herr Jäckel sowie selbstverständlich unser Bürgermeister Dr. Storch nahmen an der Eröffnung zu diesem Ereignis teil, wobei Bürgermeister Dr. Storch auch eine Eröffnungsrede hielt.

In seiner Ansprache richtetet der Bürgermeister Dr. Storch einen Appell an die Eitorfer, unser Krankenhaus im Bedarfsfall zu nutzen, denn zufriedene Patienten werden das Krankenhaus weiterempfehlen und damit einen Beitrag für den Erhalt des Krankenhauses leisten.
Die Geschäftsführerin Frau Garvert wünschte sich für den heutigen Tag für das St. Franzikus Krankenhaus, dass es unser Krankenhaus ist dem man vertrauen kann und unterstrich, dass sie daran mit göttlichem Segen arbeiten werde.
Der ärztliche Direktor Dr. Dresen sprach sehr bildlich davon, dass das Krankenhaus anno 1893 auf einem Felsen errichtet wurde und auch weiterhin felsenfest stehen wird. Frau Viefhues hat 35.000,00 Euro gestiftet, womit ein zweites Beatmungsgerät angeschafft wird. Dadurch kann das Krankenhaus von den Rettungsdiensten öfter angefahren werden, wenn ein zweites Beatmungsgerät für die Versorgung zur Verfügung steht.
Eine ebenfalls interessante Ansprache hielt Herr Dr. med. Bernhard Rosen, Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie in den Rheinischen Kliniken Bonn. Durch die Kooperation der Rheinischen Kliniken Bonn mit dem St. Franzikus Krankenhaus Eitorf wird gewährleistet, dass der östliche Rhein Sieg Kreis gut versorgt sein wird. Herr Dr. Rosen bat in seiner Ansprache darum, es "hinauszuschreien", dass die Psychiatrie und die Psychotherapie die erfolgreichste Therapieform der heutigen Medizin ist.
Was denken wir eigentlich, wenn wir die Worte Psychiatrie und Psychotherapie hören? Diese Worte beschwören leider bei vielen Menschen Bilder hervor, wie Patienten in Zwangsjacken stecken, oder wie man vielleicht von der Umwelt unverstanden abgestempelt wird, würde man erzählen, dass man eine Psychotherapie durchlaufen würde. Wahrscheinlich ist hier noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.
So wie Herr Dr. Rosen von dem Fallbeispiel erzählte, wo eine ältere Dame jahrelang an einer Depression litt. Die landläufige Vorstellung die sie von der Psychiatrie und Psychotherapie hatte, hinderte sie jedoch daran, sich entsprechend behandeln zu lassen. Irgendwann war aber der Punkt erreicht, zu dem sie sich doch in Behandlung begeben musste, weil es ihr immer schlechter erging. Selbstverständlich wurde ihr geholfen und ihre Depression bekämpft. Diese Dame meinte nach Abschluss der Behandlung: Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich mir 20 Jahre Leid ersparen können.
Leider leben wir in einer Zeit, in der schon Jugendliche in vielen Fällen professionelle Hilfe benötigen. Es gibt psychische Probleme nach akuten Belastungen wie zum Beispiel Verlust des Arbeitsplatzes der Eltern, Scheidung der Eltern oder eines berufsbedingten Umzuges, Leistungsversagen, Aufmerksamkeitsstörungen oder Verhaltensstörungen in der Schule, Schulangst, emotionale Störungen wie Depressionen und Essstörungen, Alkohol und andere Drogenprobleme. Dies sind nur wenige Beispiele für den Einsatz der psychologischen Arbeit und zeigen auf, dass wir in der heutigen Medizin uns ein völlig neues Bild machen müssen über den Begriff Psychotherapie und Psychiatrie.
Könnte Eitorf auch ein Standort in der Kinder und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie werden? Eine neue Perspektive für Eitorf?

Forstamt Eitorf

Die FDP Eitorf und insbesondere auch der Bürgermeister Dr. Storch in enger Abstimmung mit der FDP Landtagsfraktion, Dr. Gerhard Papke und Holger Ellerbrock, haben sich in der Vergangenheit sehr für den Erhalt des Forstamt Eitorfs eingesetzt und dieses Ergebnis möglich gemacht. Im Zuge der Reform der Landesforstverwaltung schien es zwischenzeitlich bedrohlich für den Fortbestand des Forstamt Eitorfs auszusehen.
Am 05.09.2006 gab Minister Eckhard Uhlenberg bekannt, dass das Forstamt Eitorf bestehen bleibt: "Forstamt Südliche Rheinschiene mit Sitz in Eitorf" (ehemaliges Forstamt Eitorf + Forstamt Bonn + Teile des Forstamtes Bergisch Gladbach) vereint in Eitorf.
Ab dem 01. Januar 2007 wird es 15 statt bisher 35 Forstämter der Landesforstverwaltung geben. Die Bündelung der Forstämter soll dem Abbau von Bürokratie und einer preiswerten bürgernahen Verwaltung dienen. Die Landesbetriebszentrale wird nicht mehr Münster, sondern Arnsberg sein.

Ihre FDP Eitorf



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