| Datum: | 28.04.2006 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | FDP–Ortsverband Eitorf |
| Inhalt: | Handwerkermesse und Informationstag über Krebs |
Handwerkermesse und Informationstag über Krebs

Mit großer Delegation war die Eitorfer FDP am letzten Samstag vertreten, als Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch zum zweiten Mal die Eitorfer Handwerkermesse eröffnete, die in der jetzigen Form zum 25. Mal stattfand. Vor vielen Gästen und Zuschauern wies er auf die Bedeutung dieser in der Region einmaligen Veranstaltung für Handwerk, Handel und Bevölkerung hin. Bei insgesamt 60 Ausstellern im neuen Zelt und im Freien konnten sich die Besucher über neue Produkte, Dienstleistungen und Innovationen aus Eitorf und der Region informieren. Sein besonderer Dank galt dem Verein selbständiger Handwerker unter seinem neuen Vorsitzenden Winfried Quodbach, der zusammen mit den Ausstellern keine Mühen gescheut hatte, die Veranstaltung optimal vorzubereiten und zu präsentieren. Starken Beifall erntete der Vorsitzende, als er der Veranstaltung einen überregionalen, europäischen Anstrich gab, indem er die Gäste aus den Partnerstädten Bouchain und Halesworth fließend in ihren Landessprachen begrüßte.
Der Bürgermeister dankte auch den Ausstellern: "Dass Sie diesen Aufwand auf sich nehmen, dient nicht nur Ihrem eigenen Interesse. Vielmehr erweisen Sie damit der gesamten Ausstellung und Ihrer jeweiligen Branche einen guten Dienst."
Doch, wie wir meinen, haben alle Beteiligten auch der Gemeinde Eitorf einen guten Dienst erwiesen, denn Eigeninitiative und Zusammenarbeit sind das einzig geeignete Mittel, um in der derzeitig schwierigen wirtschaftlichen (und gesellschaftlichen) Situation die Zukunft zu gestalten. So ist es kein Zufall, dass die Einzelhändler das Ergebnis des österlichen Suchspiels präsentierten und ihre Geschäfte öffneten, während der Aktivkreis Werbung für die WM–Fußballübertragungen auf dem Markt machte. Und nicht nur das: das überaus rege kulturelle Leben in Eitorf wird wieder einmal bei den Veranstaltungen des Eitorfer Frühlings deutlich, die sich um die Handwerkermesse ranken.
Mit einer ganz anderen Thematik befasste sich der gut besuchte und sehr informative Informationstag rund um das Thema Krebs, den der Verein für Gesundheitsförderung am Sonntag ausrichtete.
Eitorf mag zwar, wie andere Gemeinden, finanziell am Boden liegen. Aber wo es – weit über den Eitorfer Frühling hinaus – so viel Eigeninitiative gibt, wo die Leute nicht darauf warten, dass ihnen von oben geholfen wird, sondern selbst die Probleme anpacken, da muss einem nicht bange werden um die Zukunft.
Von der Politik kann die lokale Wirtschaft allerdings erwarten, dass die politischen (Steuern, Bürokratie) und infrastrukturellen (Verkehrsanbindung) Rahmenbedingungen so gestaltet werden, das sie konkurrenzfähig auftreten kann.
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