| Datum: | 17.02.2006 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | FDP–Ortsverband Eitorf |
| Inhalt: | Verschiedenes |
Verschiedenes
Liebe Eitorfer,
nachdem die Diskussion um Fachmarktzentrum und GLOBUS–Nachfolge in letzter Zeit die Stimmung in verschiedenen Gremien des Gemeinderates erheblich verschärft hatte, berichtet nun unser Ratsmitglied Ingrid Wegscheid von einer entspannten Atmosphäre im letzten Bauausschuss, in dem sie zusammen mit dem Sachkundigen Bürger Peter Kuhnert für die FDP die Interessen der Bürger vertritt. "Wie es dem Wählerauftrag entspricht, wurde in ruhiger, sachlicher Atmosphäre fachbezogen diskutiert, ohne politischen Grundsatzstreit oder gar persönliche Angriffe, wie sie in den letzten Wochen ja leider gehäuft vorgekommen sind. Das kann nur an der harmonischen personellen Zusammensetzung des Ausschusses liegen. Denn in der Sache wurden durchaus unterschiedliche Auffassungen vertreten.", sagte Frau Wegscheid nach der Sitzung.
Und in der Sache wurde man sich am Ende dann auch einig.
Dem vom Schulausschuss favorisierten Neubau eines naturwissenschaftlichen pädagogischen Zentrums will man in der vorgelegten Form nicht so ohne Weiteres zustimmen. Vor einer Zustimmung sollen nun erst einmal die zu Grunde gelegten Zahlen nachgerechnet werden, denn die dargelegte Entwicklung der Schülerzahlen überzeugte nicht. Handlungsbedarf besteht unbestritten, und pädagogisch ist das vorgeschlagene Zentrum wohl auch wünschenswert. Ob aber nicht über den mittel– bis langfristigen Bedarf hinaus geplant wird, darüber gab es Zweifel. Manch einer im Ausschuss kann sich vorstellen, vorhandene Räume – nach Umbau – zu nutzen, auch um die Folgekosten zu mindern, denn die bestehenden Gebäude werden auf jeden Fall weiter geheizt und gepflegt werden müssen. Auch im Schulbereich muss man mit knappen Mitteln haushalten; die Zeiten für Prestigeobjekte sind angesichts der dramatischen Finanzlage der Gemeinde vorbei.
Einstimmig wurde dem Rat empfohlen, den Bau der seit langem geplanten BÜSTRA–Anlage am Bahnübergang Spinnerweg zu beschließen. Mit dieser Maßnahme sollen Staßen– und Schienenverkehr besser koordiniert und der übergang auch für Fußgänger und Radfahrer verkehrsfreundlicher ausgebaut sowie Staus auf der L 333 verringert werden.
Ebenfalls einstimmig wurde zugestimmt, gemeindliche Dachflächen für den Betrieb privater Fotovoltaikanlagen – gegen Entgelt – freizugeben.
Die Schneekatastrophe in Bayern schlägt bis Eitorf durch. Eine Fraktion hatte einen Bericht der Gemeinde zum Zustand der Dächer öffentlicher Gebäude verlangt. Erste Ergebnisse lagen zur Sitzung bereits vor. Einstimmig beschloss der Ausschuss, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und die Überprüfung durch einen sachkundigen Techniker der Gemeinde durchführen zu lassen. Nur wenn dieser Zweifel an der Tragfähigkeit hat, sollen externe Gutachter eingeschaltet werden. Auf diese Weise hofft der Ausschuss, die Kosten in vertretbaren Rahmen halten zu können, denn die Kosten für eine komplette Überprüfung allein der Flachdächer durch TÜV oder DEKRA würden sich schon auf 30.000 Euro belaufen.
Ihre FDP Eitorf
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