| Datum: | 04.11.2005 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | FDP–Ortsverband Eitorf |
| Inhalt: | Koalitionen in Eitorf? |
Koalitionen in Eitorf?
Liebe Eitorfer,
Wiederholt wurden von den Bündnis 90/DIE GRÜNEN, offensichtlich inspiriert von den für sie unerfreulichen politischen Entwicklungen auf Bundes– und Landesebene, in der letzten Zeit neue Begriffe geprägt, wie "Mega–Koalition" oder "Extra große Koalition" (z.B. im Zusammenhang mit dem Fachmarktzentrum und dem Zubringer zur K–18), um sich als einzig wahre Oppositionspartei im Eitorfer Rat zu profilieren. Das könnte uns gleich sein, würden sie dabei nicht der Eitorfer FDP unterstellen, regelmäßig mit den großen Parteien gemeinsame Sache zu machen. Das ist nun wahrlich nicht das Ziel gewesen, mit dem wir im Kommunalwahlkampf angetreten sind. Wir haben immer deutlich gemacht, dass die FDP eine Alternative zu den großen Parteien darstellt und in der Lage ist, eine eigenständige politische Linie in der Gemeinde zu vertreten. Wir sind aber auch nicht die Partei der ewigen "Nein–Sager", die ihre Lebensberechtigung in reiner Opposition und Verhinderungsstrategie sucht. Wir treten für die Interessen der Bürger mit unserer eigenen Überzeugung ein und sind auch bereit, vernünftige Vorschläge anderer Parteien mitzutragen, wenn wir davon überzeugt sind. Aus diesem Grunde haben wir nach der Kommunalwahl auch bewusst darauf verzichtet, eine irgendwie geartete Koalition anzustreben, die dem aus unseren Reihen stammenden, von allen Eitorfern gewählten Bürgermeister die Arbeit mit dem Rat wohl erleichtert hätte. Und – nebenbei gesagt – unseren Rats–/Ausschussmitgliedern manch unsachliche Äußerung aus den Reihen der großen Parteien erspart hätte (wie z.B. im letzten Umweltausschuss). Wir sind unabhängig, stehen für die sachliche Bewältigung der Eitorfer Probleme und empfehlen auch anderen Parteien, sich darauf zu konzentrieren.
Ihre FDP Eitorf
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