| Datum: | 14.10.2005 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | FDP–Ortsverband Eitorf |
| Inhalt: | Für die jüngere Generation |
Für die jüngere Generation
Liebe Eitorfer,
Die Bundestagswahl hat gezeigt, dass die jüngere Generation den großen Volksparteien nicht mehr zutraut,
die Probleme dieses Landes zu lösen. Statt dessen wenden sich immer mehr Jungwähler Alternativen zu, die
für ein modernes Gesellschaftsbild stehen. Bei den Wählern unter 30 Jahre konnte die FDP 1,3 Prozentpunkte
auf 11,3 % hinzu gewinnen. Ähnlich sieht es bei den Grünen aus. Die Mitgliederzahlen von Jusos
und der JU sinken rapide, während die der JuLis und der Grünen Jugend stetig wachsen.
Bedauerlicherweise ist es in Punkto JuLis im östlichen Rhein–Sieg–Kreis tote Hose.
Vom JuLi Kreisverband vergessen, findet eine politische Arbeit faktisch nicht statt. Um dies zu ändern,
haben sich vor zwei Wochen Uwe Steiniger aus Windeck und Martin Becker aus Eitorf in der
Herchener "Löwenburg" getroffen um zu überlegen, wie man der Jugend, die sich auch für die
Arbeit der FDP interessiert, eine möglichst breite Plattform bieten kann. Geplant ist daher ein Workshop,
der aufzeigen soll, wie man aktiv ins Geschehen eingreifen kann und welche Möglichkeiten dazu vorhanden sind.
Man wird hierfür Politiker einladen, die sich den Fragen der Jugend stellen sollen. Um aber auch zu vermitteln,
dass ein Mitmachen bei den Jungen Liberalen nicht bloß aus Sacharbeit besteht, will man anschließend
eine "Jamaika–Party" feiern, denn gerade die aktuelle Politik im Bund und die kürzlich
kreierte Wortschöpfung "Jamaika–Koalition" bewegt doch viele junge Menschen. Langfristig
planen Steiniger und Becker einen JuLi–Verband "Obere Sieg" auf die Beine zu stellen.
Die FDP Windeck und die Eitorfer Liberalen arbeiten ohnehin schon seit Jahren sehr gut zusammen. Dies
bestätigt auch der Ortsverbandsvorsitzende von Windeck, Wilfried Häfner, der diese Initiative zusammen mit
Ralph Lorenz vom Eitorfer Ortsverband unterstützt: "Das ist schon eine tolle Sache, denn wir arbeiten schließlich für die Zukunft. Da sollten gerade diejenigen mitreden und letztlich auch mitentscheiden, die es betrifft." Uwe Steiniger und Martin Becker organisieren nun den ersten Workshop und werden Termin sowie Veranstaltungsort rechtzeitig bekannt geben.
Ihre FDP Eitorf
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