| Datum: | 16.09.2005 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | FDP–Ortsverband Eitorf |
| Inhalt: | Nadelöhr L 333 |
Nadelöhr L 333
Ratsmitglied Ingrid Wegscheid, Dr. Rüdiger Storch, Dr. Gerhard Papke, Dieter Ber bei der Diskussion
im Bürgerhaus
Als Risiko für die Verkehrssicherheit schätzte Dr. Gerhard Papke den derzeitigen Zustand der L 333
auf dem Abschnitt von Hennef nach Eitorf ein, der auf Einladung der Eitorfer FDP–Fraktion am letzten Donnerstag unter
sachkundiger Führung von Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch die Straße im eigenen Auto begutachtet hatte.
Damit sprach er bei der anschließenden Diskussion im Bürgerhaus den Zuhörern, darunter viele Vertreter der Eitorfer
Wirtschaft und des Aktivkreises, aus dem Herzen. Diese bemängelten, dass die Probleme schon seit Jahren bekannt seien, sich aber
einfach nichts tue auf der Strecke. "Für Düsseldorf hört die Welt hinter Hennef auf." Man brauche keine
weiteren Planungen, sondern endlich eine konkrete Lösung.
Papke versprach, sich persönlich dafür einsetzten, dass das berechtigte Anliegen der Eitorfer höchste Priorität
im Landtag bekomme, denn nur so werde es bei der angekündigten "knallharten Sanierung" des Landeshaushalts in 2006 und
angesichts vieler Bittsteller für Straßenbaumaßnahmen im Land NRW Realisierungschancen haben. Hilfreich sei dabei auch,
dass der Regionalrat mit den Stimmen aller Parteien einen Beschluss zur Sanierung gefasst habe. Nichts sei hinderlicher für die
Freigabe von Mitteln als Uneinigkeit vor Ort oder drohende langwierige Planungsverfahren. Ohne sich auf einen konkreten Baubeginn
festzulegen, sehe er gute Chancen, im nächsten Jahr mit den Baumaßnahmen zu beginnen. Dabei favorisiert Papke einen
2–Stufen–Plan, der bei einem geschätzten Volumen von sechs bis sieben Millionen Euro eine Deckenerneuerung in
Unfallbereichen und eine moderate Verbreiterung der Fahrbahn und Hangsicherungsmaßnahmen bis 2008 beinhalten soll. Eine Absage
erteilte er der "Flickschusterei" mit Notmaßnahmen. Gerne griff der Landespolitiker die Forderung der Unternehmer auf, sie
an den Planungen zu beteiligen, um die Bedürfnisse der Nutzer stärker zu berücksichtigen.
Auch die Eitorfer FDP drängt darauf nun das Machbare durchzusetzen und nicht durch immer neue Alternativentwürfe
den Ausbau weiter zu verzögern.
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