| Datum: | 03.12.2004 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | Bernhard Jäckel |
| Inhalt: | Investitionen bei Gemeindewerken machen Gebührenanpassung unausweichlich |
Investitionen bei Gemeindewerken machen Gebührenanpassung unausweichlich
Liebe Eitorfer Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Auch für den einzelnen von uns nicht sehr erfreuliche Dinge müssen angesprochen werden. Und wir von der FDP halten es für
besser, offen und ehrlich miteinander umzugehen. So möchten wir heute darüber informieren, dass es unerlässlich sein wird, die
Gebühren für Wasser und Abwasser zu erhöhen. Dies hat seine wesentlichen Gründe in folgenden, für die Gemeinde
Eitorf unausweichlichen Maßnahmen:
- Der Neubau des Wasserbehälters auf der Josefshöhe.
- Die erfolgte Erhöhung des Bezugswasserpreises gemäß Wasserentnahmegesetz.
- Die Erweiterung der Kläranlage aufgrund verschärfter Abwassergrenzwerte (Stichwort: Sieg–Lachs–Programm).
- Dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen des Kanalnetzes.
Wir machen an dieser Stelle noch darauf aufmerksam, dass die vorstehend dargestellten Maßnahmen nicht in Zusammenhang mit der
kritischen Sachlage bezogen auf die unklaren Verhältnisse der Klärung der Abwässer aus dem Färbereibetrieb der Firma
Schoeller stehen.
Alle die vorstehend aufgef¨hrten Maßnahmen erfordern eine finanzielle Deckung, und daher ist ein schnelles Handeln erforderlich. Geschieht
dies nicht, so würden die Gemeindewerke trotz der Zinserträge aus dem Cross–Border–Geschäft dauerhaft in die
finanzielle Verlustzone geraten. Eine möglicherweise ungünstige Zinsentwicklung (= Belastung) könnte in sehr kritischer Form auf
die Werke zukommen. Eine dann erforderliche noch höhere Gebührenanpassung und demzufolge eine noch höhere Belastung für uns alle wäre
die Folge.
Wir richten daher an alle politischen und verwaltungstechnischen Verantwortungsträger die Bitte, einer moderaten Gebührenerhöhung
zum jetzigen Zeitpunkt zuzustimmen.
Mit freundlichen Grüßen,
Bernhard Jäckel
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