| Datum: | 19.11.2004 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | Manfred Fischer |
| Inhalt: | Ein Eitorfer Liberaler zum Tagesgeschehen |
Ein Eitorfer Liberaler zum Tagesgeschehen
Nachdem die "Wahlkampfschlachten" geschlagen sind, hat das normale Leben in Eitorf wieder Einzug gehalten. Und
auch die politische Arbeit ist wieder in vollem Gange. Mit Fraktionssitzungen begann es. Dann kamen die Überlegungen, wer in welchen
Ausschuss zu wählen ist, an die Reihe und auch die zweite Ratssitzung ist schon wieder vorüber. Natürlich waren diese
Bemühungen letzten Endes von Erfolg gekrönt, wenn auch, was man verstehen kann, manchmal hart um die Pöstchen gerungen
wurde. Aber so ist es nun mal in der Politik: Wer noch nicht oben ist, möchte gerne dorthin. Und wer oben ist, will auch gerne dort
bleiben. Ein gutes Beispiel dafür hat uns ja der amerikanische Wahlkampf geliefert!
Aber jetzt ist es Zeit, sich wieder um EITORF zu bemühen. Und da fällt mir gerade etwas ein, was ich schon lange loswerden
wollte. Jeder, der etwas auf sich hält, betont immer wieder, wie wichtig es sei, die Zentrale unserer Gemeinde, den MARKTPLATZ, zu beleben
bzw. ihn belebt zu erhalten. Was ja auch wichtig ist für die Bürger, die nicht zum Einkaufen ins Industriegebiet fahren können
oder wollen. Der große Parkplatz auf dem Markt ist ja auch toll und für die anliegenden Geschäfte sehr wichtig.
Aber: Wenn dann besondere Ereignisse wie z.B. Prinzenproklamation oder Martinszug – und von DER Sorte Ereignisse gibt es ja noch eine ganze
Menge! – sich auf und am Marktplatz abspielen: Warum gestattet man dann nicht wenigstens das Parken rund um den Platz außen auf den
Seitenstreifen? Die Geschäftsleute am Markt spüren es sofort, wenn die Parkmöglichkeiten vor der Haustür wegfallen!
Der Rat sollte einmal darüber nachdenken. Und noch etwas fällt mir ein: Wir haben in Eitorf ein gutes Angebot an praktizierenden
Ärzten. Aber EINER fehlt: Der HAUTARZT! Da sollte die Gemeinde doch einmal mit den Ärzte–Gremien Kontakt aufnehmen! Die Hautkrankheiten
nehmen bekanntlich immer mehr zu! Und wir Eitorfer müssen gegebenenfalls dann bis Hennef oder Siegburg fahren, um uns behandeln zu
lassen, wenn es nötig wird.
So, das war’s für heute. Seien Sie herzlich gegrüßt von
Manfred Fischer
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