| Datum: | 06.08.2004 |
| Erschienen: | Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf |
| Autor: | Dr. Rüdiger Storch |
| Inhalt: | In letzter Zeit an mich gestellte Fragen – und ihre Antworten |
In letzter Zeit an mich gestellte Fragen – und ihre Antworten
Im Zusammenhang mit meiner Bürgermeisterkandidatur werden von den Eitorfer Bürgerinnen und Bürgern immer wieder Fragen an
mich herangetragen. Wir setzen die Reihe mit diesen Fragen und meinen Antworten dazu fort.
"Welche Risiken geht der Storch denn mit seiner Kandidatur ein?"
Sollte ich von Ihnen zum Bürgermeister von Eitorf gewählt werden, dann hätte ich folgende Nachteile und Risiken in Kauf zu nehmen:
- Mein Jahresgehalt als Bürgermeister läge unter meinen jetzigen Bezügen.
- Eine Rückkehrgarantie wie im Öffentlichen Dienst gibt es in der freien Wirtschaft nicht. Im Falle meiner Wahl müsste ich mit meinem
jetzigen Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag schließen und wäre "weg vom Fenster".
- Nach dem Ende meiner 5–jährigen Amtszeit als Bürgermeister wäre ich 50 Jahre alt. Jeder weiß, was das im Zusammenhang mit
einer Jobsuche bedeutet.
- Fünf Jahre aus meinem Beruf heraus zu sein, wird meinen Wiederbeschäftigungschancen auch nicht gerade förderlich sein.
Dann stellt sich doch sofort wieder die Frage: Warum will der Storch denn dann überhaupt Bürgermeister werden?
Antwort: Weil ich an unsere Gesellschaft und unsere Demokratie glaube und davon überzeugt bin, dass der einzelne hin und wieder
eigene Interessen dem Gemeinwohl unterzuordnen hat. Ausführlich hatte ich die Motive meiner Kandidatur ja bereits im letzten
Mitteilungsblatt erörtert.
Herzlichst,
Ihr Rüdiger Storch
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