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Artikel
Datum:23.07.2004
Erschienen:Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf
Autor:Dr. Rüdiger Storch
Inhalt:Eitorf zuerst!



Eitorf zuerst!

"Wo unser jüngst geborenes Kind denn auf die Welt gekommen sei, in Sieglar oder in Waldbröl? Oder etwa doch hier in Eitorf?" werde ich in diesen Tagen immer wieder gefragt. Dabei bestand bei uns nie ein Zweifel daran, dass meine Frau zur Entbindung hier ins Eitorfer St. Franziskus Krankenhaus gehen würde. Und es ist doch klar: Wir alle wollen den Fortbestand unseres Krankenhauses sichern. Dann müssen wir auch, wenn wir entsprechende medizinische Leistungen brauchen, diese hier in Eitorf in Anspruch nehmen! Nur so kann unser Krankenhaus von uns Bürgern unterstützt werden.
Genauso verhält es sich mit dem Eitorfer Gewerbe und den Handwerksbetrieben: Von der Politik Wirtschaftsförderung zu fordern, ist relativ einfach. Als Bürger die Eitorfer Wirtschaft zu unterstützen, ist ebenso einfach, aber viel wirkungsvoller: Wenn jeder einzelne von uns mal ausrechnet, wie viel Geld wir im Laufe eines Jahres außerhalb Eitorfs ausgeben, dann kommt einiges zusammen. Und jeder einzelne von uns kann überlegen, welche der von außerhalb bezogenen Waren und Dienstleistungen auch hier in Eitorf zu erwerben sind. Wenn wir von diesem Geldfluss einen Teil nach Eitorf umleiten, dann werden hier bei uns entsprechend Arbeitsplätze geschaffen und gesichert. Angenehmer Nebeneffekt: So manche Autofahrt nach außerhalb können wir einsparen. Das schont den Geldbeutel und entlastet die Umwelt.

Herzlichst,
Ihr Rüdiger Storch



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