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Artikel
Datum:12.03.2004
Erschienen:Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf
Autor:Dr. Rüdiger Storch
Inhalt:Auf Kreisebene muss sich einiges ändern – Rüdiger Storch kandidiert in Eitorf für den Kreistag



Auf Kreisebene muss sich einiges ändern – Rüdiger Storch kandidiert in Eitorf für den Kreistag

"Nach der Kommunalwahl ist Schluss mit der Ausplünderung der Städte und Gemeinden durch den Rhein-Sieg-Kreis! Auf Kreisebene muss und wird sich einiges ändern, dank einer gestärkten FDP!" Dies hat sich der Autor dieser Zeilen Rüdiger Storch auf die Fahnen geschrieben. Storch wurde jüngst vom FDP-Kreisparteitag als Eitorfer FDP-Direktkandidat für die Kreistagswahl aufgestellt.
Der Kreis gibt – abgesegnet durch die absolute CDU-Mehrheit – nicht vorhandenes Geld mit vollen Händen aus, um es sich anschließend von den ohnehin gebeutelten Städten und Gemeinden wiederzuholen. Da werden z.B. eine überteuerte Bestuhlung im Kreistag und ein unsinniges "Regionales Einzelhandels und Zentrenkonzept der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler" finanziert. Wo alle sparen müssen, meint der Kreis, die Personalkosten in den nächsten zwei Jahren um 8,4 % steigern zu müssen. Von den jetzigen Machthabern im Kreis hat wohl niemand gelernt, ordentlich zu wirtschaften, geschweige denn, mit den anvertrauten öffentlichen Geldern sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen! (Die können es einfach nicht!!)
Deshalb müssen jetzt dringend andere Köpfe nach Siegburg. Das bedeutet, dass zum einen ein neuer Landrat her muss. Dieser steht in Person von Klaus-Peter Smielick , FDP-Kandidat für das Amt des Landrates bereit. Und zum anderen muss ein Großteil der jetzigen Geldverschwender im Kreistag durch vernünftige und kompetente Persönlichkeiten aus der FDP ersetzt werden. Dazu stellt sich Rüdiger Storch Ihnen hier in Eitorf zur Wahl. Mit einer soliden Haushaltsführung will die FDP im Kreis erreichen, dass die Kreisumlage wieder gesenkt werden kann. Dann hätten wir in Eitorf auch wieder ein wenig Luft für eigene Investitionen, z.B. im Bereich Jugend, Bildung und Ausbildung!
"Eitorf zuerst!" lautet die Devise auch für die Landrats- und Kreistagswahl. Es liegt also an Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dem Spuk in Siegburg endlich ein Ende zu bereiten und stattdessen per Stimmzettel die FDP in Siegburg ans Ruder zu bringen; zum Wohle Eitorfs .
... Und dann meinte noch der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Hermann-Josef Schmidt, im Auftritt des Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates St. Patricius, Walter Hövel, beim Neujahrsempfang der ev. Kirche einen Missbrauch seitens der SPD zu erkennen, weil Hövel dort die Schaffung eines Kinderparlamentes vorgeschlagen habe und Hövel nicht eben nur Pfarrgemeinderatsvorsitzender, sondern auch noch sachkundiger Bürger der SPD und vermutlich auch Ratskandidat für die SPD sei. Schmidt sprach in dem Zusammenhang sogar von einer "Unverfrorenheit" , wie im letzten Mitteilungsblatt nachzulesen war. Abgesehen davon, wie man zu dem Vorschlag eines "Kinderparlamentes" stehen mag (Wie soll das Auswahlverfahren sein und aufgrund welcher Legitimation sollen die Kinder oder Jugendlichen eigentlich was für Entscheidungen treffen, Geld gibt es eh keines zu verteilen? Andererseits hätte ein frühzeitiges "Einüben" demokratischen Umgangs auch seinen Charme.), verstehen wir die Aufregung nicht: Soll doch der Pfarrgemeinderatsvorsitzende ruhig Vorschläge betreffend Kinder und Jugendliche machen. Dass Hövel auch noch aktives Mitglied einer mit uns im Wettbewerb stehenden politischen Partei ist, stört uns nicht im geringsten. Dass Hövel diese Äußerungen im "Parteiauftrag" gemacht haben soll (Erst dann könnte vielleicht über einen "Missbrauch" vorsichtig nachgedacht werden.), ist für uns auch nicht erkennbar. So empfehlen wir dem Kollegen Schmidt, die Angelegenheit mit souveräner Gelassenheit zu betrachten und insbesondere die Vokabel "Unverfrorenheit" in diesem Zusammenhang nicht zu benutzen. Um sich mit der SPD inhaltlich auseinanderzusetzen, gibt es doch mehr als genug Anknüpfungspunkte!

Mit liberalen Grüßen,
Ihr Rüdiger Storch



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