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Eitorferin neu im Landesvorstand der FDP
Beim Landesparteitag der FDP NRW in Gütersloh wurde am Sonntag die stv. Eitorfer FDP-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidatin Ruth Hartmann als Beisitzerin in den Landesvorstand gewählt. Die beim Jugendamt der Stadt Köln als Sachgebietsleiterin und stv. Abteilungsleiterin arbeitende 53-jährige Dipl.-Sozialpädagogin setzte sich bereits bei ihrer ersten Bewerbung durch.
Die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Integration, Soziales und Senioren in ihrer Eitorfer Heimatgemeinde und stv. Vorsitzende des Landesfachausschusses für Kinder, Jugend und Familie sieht den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Landesvorstand in der Sozialpolitik und setzt sich für die Interessen der Frauen ein. Besonders freut sich Ruth Hartmann auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Landesvorsitzenden Christian Lindner, mit dem sie bereits in seiner Funktion als jugendpolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion schon viele Jahre zusammen gearbeitet hat. Sie hofft auch, die Interessen der Menschen an der Oberen Sieg in besonderer Weise auf Landesebene einbringen zu können.
Ruth Hartmann nach Ihrer Wahl zur Beisitzerin im Landesvorstand mit dem neuen Parteivorsitzenden Christian Lindner auf dem Parteitag in Gütersloh am letzten Sonntag.
Christian Lindner neuer Landesvorsitzender
Zum neuen Landesvorsitzenden der FDP NRW wurde Christian Lindner mit 97,9 % gewählt. Vizechefs wurden Angela Freimuth und Gisela Piltz. Als Generalsekretär wurden Joachim Stamp ebenso im Amt bestätigt wie Alexander Graf Lambsdorff als Schatzmeister.
Der scheidende Landesvorsitzende, Gesundheitsminister Daniel Bahr, machte in seiner Rede deutlich, die FDP in NRW strebe keine Regierungsämter an, sondern einen Politikwechsel. Christian Lindner hält er für die Person, die der FDP ihre Glaubwürdigkeit zurückgeben könne. “Es wächst das Bedürfnis nach einer Partei, die die Bürger wieder ernst nimmt. Und das ist die FDP, denn wir sprechen in diesem Wahlkampf aus, was alle denken. Und das muss der Anspruch der FDP sein: Ernsthafte Politik für ein starkes Nordrhein-Westfalen“, so Lindner in seiner kämpferischen Antrittsrede.
Koalitionsperspektiven gebe es nur mir den Parteien, die ebenfalls für eine Entschuldung des Landes eintreten, unterstrich der FDP-Spitzenkandidat. „Wir werben nicht für andere Parteien und Koalitionen, wir werben für uns. Für uns kommt niemand als Partner in Betracht, der nicht mit der Schuldenpolitik bricht. Wir sind keine Reserve für Rot-Grün, wir sind die Alternative zu Rot-Grün.“
Mit Blick auf die politische Umorientierung der Union müsse das Profil der FDP umso eindeutiger sein, so Lindner. Darunter versteht er klare Ansagen: Schluss mit der Schuldenpolitik, Ja zur Schulvielfalt, Ja zum Straßenneubau, Ja zum Mittelstand.
Dies unterstreicht der einstimmig beschlossene Wahlaufruf, mit dem sich die Freidemokraten zum Wirtschaftsstandort NRW bekennen und konsequente Entschuldung fordern.
„Wir können bis heute nicht erkennen, dass SPD und Grüne bereit wären, ihren Verschuldungskurs zu ändern und die notwendigen Sparmaßnahmen zu vollziehen. Im Gegenteil: Für laufend steigende Staatsaufgaben sollen dann auch noch die Steuern weiter erhöht werden. Wir wollen den umgekehrten Weg gehen: den Staat auf seine notwendigen Aufgaben begrenzen und Steuermehreinnahmen zum konsequenten Schuldenabbau nutzen. Die FDP ist als liberale Gestaltungspartei bereit, Verantwortung für Nordrhein-Westfalen zu übernehmen. Aber Partner für eine Regierungsbeteiligung der FDP können nur Parteien sein, die mit uns dieses Ziel entschlossen anstreben“, heißt es darin.
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