Aktuell
Bericht aus dem Ausschuss für Jugend, Integration, Soziales und Senioren (JISS)
Liebe Eitorferinnen und Eitorfer,
unter Vorsitz von Ruth Hartmann (FDP) startete der JISS am 28.01. in die neue Ratsperiode.
Einrichtung einer Seniorenvertretung in Eitorf?
Auf Antrag der SPD-Fraktion war noch in der letzten Ratsperiode beschlossen worden, die Einrichtung einer Seniorenvertretung auch in Eitorf zu prüfen. Zur Vorbereitung einer fundierten Entscheidung waren die jeweiligen Vorsitzenden der Seniorenvertretung Niederkassel und Lohmar in die Sitzung am 28.01. eingeladen, die detailliert über die Entstehung und die praktische Arbeit ihres Gremiums berichteten. Das ehrenamtliche Engagement dieser beiden Vorsitzenden und ihrer Mitstreiter vor Ort beeindruckte den Ausschuss. In der folgenden Sitzung des JISS soll nun entschieden werden, wie es in dieser Frage in Eitorf weitergeht. Fest steht, dass es angesichts der demographischen Entwicklung immer wichtiger wird, das Wohlergehen und die Mitwirkungsmöglichkeiten von Seniorinnen und Senioren ganz oben auf die Agenda zu setzen.
Gut drauf - Eitorf: Eine gesundheitsorientierte Gemeinde?
Herr Hermann Allroggen war in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vereins Kivi e.V. zugegen. Er wurde begleitet von Herrn Carsten Heusinger, dem fachlichen Leiter des Vereins, der sich die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen sowie Seniorinnen und Senioren „auf die Fahne geschrieben“ hat. Beide Herren legten dem Ausschuss nahe, zu beschließen, dass sich Eitorf als gesundheitsorientierte Gemeinde von der BzgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) zertifizieren lässt. Viele soziale Einrichtungen und Schulen in Eitorf sind ohnehin schon in diesem Programm aktiv. Die Hürden der Zertifizierung für die ganze Gemeinde sind nach Einschätzung der beiden Fachleute durchaus zu bewältigen. Der Ausschuss folgte dem Beschlussvorschlag der Verwaltung einstimmig: Damit könnte Eitorf bald bundesweit die 2. Kommune werden, die als gesundheitsorientierte Gemeinde von der BzgA zertifiziert wurde.
Warum steigt die Jugendamtsumlage an den Rhein Sieg Kreis?
Wie in der Presse zu lesen war, steigt nicht nur die allgemeine Kreisumlage für Eitorf, sondern auch die Jugendamtsumlage. Nachdem Dr. Rüdiger Storch angekündigt hatte, dass zum nächsten JISS am 15.04. das Kreisjugendamt zu Gast sei, stellte Sabine Sauer für die FDP-Fraktion einige Fragen zur Jugendamtsumlage, die sie zu Protokoll gab.
Aus Sicht der FDP fehlt es bislang an Transparenz in der Finanzierung der Jugendhilfe hier vor Ort: Warum steigen die Kosten in diesem Bereich immer weiter? Wie setzen sich die Kosten zusammen und welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die Kosten in den Griff zu bekommen? Von Interesse ist für die FDP-Fraktion auch die Qualität der Betreuung durch den Allgemeinen Sozialen Dienst im Jugendhilfezentrum, die sich u. a. in der Fallzahl pro Sozialarbeiter niederschlägt.
Ihre FDP Eitorf
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